Fremdsprachen

Für alle die Freude an Sprache(n) haben...

An Berufsbildenden Schulen besteht für sprachfreudige Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, ihre im Unterricht erworbenen Sprachkenntnisse international anerkannten Prüfungen zu unterziehen und renommierte Sprachzertifikate auf freiwilliger Basis zu erwerben:

  • Englisch: BEC 1-3 und CAE
  • Französisch: CFS, CFTH, CFP und DFA
  • Italienisch: Clida P3, Clida P5, Clida TC
  • Spanisch: DELE

Diese Zusatzqualifikationen werden von Industrie- und Wirtschaftsbetrieben oder auch bei weiterführenden Studien anerkannt und können bei Bewerbungen hilfreich sein.

Weitere Infos gibt es unter: www.cebs.at

Content and Language Integrated Learning (CLIL)

Bei CLIL handelt es sich um ein pädagogisches Konzept, in dem die Erstsprache und eine zweite lebende Fremdsprache für die Vermittlung und das Lernen von Inhalten in allgemeinbildenden oder fachtheoretischen Gegenständen eingesetzt wird, mit dem Ziel sowohl die Beherrschung der fachlichen Inhalte als auch der Fremdprache zu fördern.

CLIL geht über die Möglichkeit der Anordnung der Verwendung einer lebenden Fremdsprache als Unterrichtssprache (Arbeitssprache) gemäß § 16 Abs. 3 Schulunterrichtsgesetz hinaus.

CLIL (Content and Language Integrated Learning) wurde im Zuge der Lehrplannovelle 2015 (ab SJ 2016/17 aufsteigend an HUM, BA, HLFS) stärker im Lehrplan verankert.

Auszug aus den didaktischen Grundsätzen

Die Fremdsprache als Arbeitssprache oder Integriertes Fremdsprachenlernen (Content and Language Integrated Learning – CLIL) ist anzustreben. Integriertes Fremdsprachenlernen und -lehren hat so zu erfolgen, dass sowohl im fachlichen als auch im sprachlichen Bereich die Lernenden bei der Herausbildung von Wissen und Fähigkeiten einerseits, als auch sprachlicher und kommunikativer Kompetenzen andererseits unterstützt werden.

Was bietet CLIL?

  • eine größere Flexibilität und Gewandtheit von Schülerinnen und Schülern im Umgang mit Fremdsprachen;
  • Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler, erworbene sprachliche Fertigkeiten anzuwenden, zu erweitern und zu festigen;
  • Motivation der Lehrenden und Lernenden durch methodisch-didaktische Vielfalt und die veränderte Rolle der Lehrenden hin zum Coach;
  • die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit (employability) durch Thematisierung unterschiedlicher Aspekte der beruflichen Realität in einem globalisierten Arbeitsmarkt (active citizenship);

CLIL an HLFS:
Ab dem Schuljahr 2018/19 eigener Schwerpunkt (EUP) im Schulprogramm zur Vorbereitung der Umsetzung. Muster-EUP (einfügen)

Nähere Infos von CEBS