Das CEBS (Center für berufsbezogene Sprachen) hat am 13. und 14. April 2026 im Auftrag des BMB den bundesweiten Sprachencontest online durchgeführt.
Die Teilnehmer/innen aus den Bundesländern, die von den jeweiligen Bildungsdirektionen nominiert wurden, stellten sich mit großem Engagement der Herausforderung und präsentierten ihre Sprachenkenntnisse auf beeindruckende und lebendige Weise.
Mit viel Ausdruckskraft, Spontaneität und Selbstbewusstsein meisterten sie die unterschiedlichen Aufgabenstellungen – und zeigten eindrucksvoll: Sprache verbindet, eröffnet Perspektiven und lädt zum Mitgestalten ein. Doch was bedeutet es eigentlich, wenn junge Menschen ihre Stimme aktiv einbringen dürfen?
In den einsprachigen Bewerben drehte sich alles um ein internationales Bildungsprojekt zum Thema demokratische Werte und Mitbestimmung im Schulalltag bzw. am Arbeitsplatz. Nach einer kurzen persönlichen Vorstellung schilderten die Kandidatinnen und Kandidaten, in welchen Bereichen Schülerinnen und Schüler an ihren Schulen bereits mitentscheiden können – und wo noch Potenzial für mehr Partizipation besteht. Gleichzeitig wurde deutlich herausgearbeitet, warum gemeinsames Entscheiden oft zu größerer Zufriedenheit führt: Wer gehört wird, fühlt sich ernst genommen – und trägt Verantwortung mit.
Im mehrsprachigen Bewerb schlüpften die Teilnehmer/innen in die Rolle von Mitgliedern des Organisationsteams des internationalen „NextGen Talent Camp“, das im August 2027 in Österreich stattfinden wird. In einem simulierten Online-Meeting begrüßten sie Vertreter/innen aus unterschiedlichen Ländern und präsentierten den aktuellen Stand der Planungen. Dabei gaben sie Einblicke in den Veranstaltungsort mit seinen vielfältigen Räumlichkeiten und Möglichkeiten und stellten die zentralen Ziele des Camps vor: kreative Entfaltung, innovative Ideen und intensiver internationaler Austausch.
Im anschließenden Dialog überzeugten die Kandidatinnen und Kandidaten durch ihre Fähigkeit, flexibel zwischen Sprachen zu wechseln, auf Fragen einzugehen, Ideen weiterzuentwickeln und unterschiedliche Standpunkte zu vermitteln. Neben den sprachlichen Fertigkeiten standen vor allem kommunikative Stärke, interkulturelle Kompetenz und die Fähigkeit zur Mediation im Mittelpunkt. Die Teilnehmer/innen bewiesen, dass sie nicht nur mehrere Sprachen sicher beherrschen, sondern auch sensibel, lösungsorientiert und kreativ in internationalen Kontexten agieren können.
An beiden Tagen war die Atmosphäre von Offenheit, Neugier und gegenseitiger Wertschätzung geprägt. Mit viel Begeisterung, einer guten Portion Humor und bemerkenswerter Souveränität gestalteten die Jugendlichen ihre Beiträge. Besonders die abschließenden Statements in den jeweiligen Fremdsprachen unterstrichen eindrucksvoll: Wer Sprachen spricht, kann nicht nur kommunizieren – sondern auch Brücken bauen, Ideen bewegen und die Zukunft aktiv mitgestalten.
DIe Platzierungen finden Sie hier!
Die Aufgabenstellungen und Siegerfotos finden sich auf der CEBS Homepage www.cebs.at
